Wir

 

Die Ortsstelle unterhält mit ihren 40 Rettungssanitätern aus St. Leonhard und Ruprechtshofen ( siehe auch Mitglieder ) die rettungsdienstliche Versorgung der beiden Gemeinden, im Bedarfsfall auch der Nachbargemeinden, an 31 Tagen im Monat, rund um die Uhr.

 

Dienstbetrieb und Alarmierung

 

Diensteinteilung: erwartet werden mindestens 24 bis 36 Dienststunden pro Monat, wobei Tag und Zeit des Dienstes ( ein Monat im Voraus ) selbst eingeteilt werden ( aber  „umso mehr  Dienste umso mehr Erfahrung“ );

kann ein Dienst nicht erledigt werden, so ist jeder selbst für einen Ersatz verantwortlich;

die Mitarbeit ist ehrenamtlich, es erfolgt keine finanzielle Entlohnung, auch werden keine hauptamtlichen Sanitäter oder Zivildiener eingesetzt. 

 

Dienstbetrieb: ein Einsatzteam besteht in der Regel aus zwei Sanitätern

Die Rufnummer 2144 bzw. der Notruf 144 wird über die Leitstelle in St. Pölten abgewickelt, von der auch die Alarmierung der Dienstmannschaft über Diensthandys und Dienstpager erfolgt ( Keine Bindung ans Telefon! Doppelte Alarmierung zur Ausfallssicherheit ).

Eine örtliche Besonderheit besteht darin, dass sich die Sanitäter nicht an einer Dienststelle sondern im Ortsgebiet aufhalten.

Hinsichtlich der Einsatzzeiten besteht das Ziel, jeden Punkt im Einsatzgebiet innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung erreichen zu können.

 

Zur Diensteinteilung und zum Austausch von Informationen findet einmal im Monat eine Mannschaftsbesprechung statt. Für dazwischen auftretende Probleme stehen der Ortsstellenleiter Dr. Lebersorger, seine Stellvertreterin Adelheid Pöllendorfer, die Sachbearbeiter oder der Dienstführer, ( u.a. via Handy ) zur Verfügung.

  

Einsatzfrequenz

 

2005 absolvierte die Ortsstelle mit dem Wagen 1.123 Einsätze und Transporte. 

2004 waren es 1.017 Einsätze und Transporte

2003 waren es 1.003 Einsätze und Transporte

2002 waren es 1.237 Einsätze und Transporte

 

7 –10 % betreffen akute Notfälle ( Zusammenarbeit mit Notarztwägen ).

das sind akute Verletzungen/Erkrankungen, bei denen eine akute Lebensgefahr nicht ausschließbar und die Begleitung durch einen Notarzt ( eigene Ausbildung ) erforderlich ist.

In diesen Fällen übernimmt das Rettungsteam der Ortsstelle die Erstversorgung und betreut den Patienten bis zum Eintreffen des Notarztes.

 

Weitere 25% fallen auf Rettungstransporte ( akute Verletzungen/Erkrankungen ohne Lebensgefahr, aber der Notwendigkeit eines Krankenhaustransportes ohne Arztbegleitung ).

 

Alle weiteren Transporte ( ca. 65% ) entfallen auf Kranken- und Ambulanztransporte ( keine akuten Erkrankungen/Verletzungen, die trotzdem eine Behandlung benötigen ).

 

Peer - System

 

Gerade bei Rettungs- und Akuteinsätzen kann es vorkommen, dass ein Erlebnis als belastend erlebt wird.

Studien haben gezeigt, dass Reden über das Erlebte zu einer deutlichen Abschwächung der Belastung führt. Vor allem Gespräche mit Kollegen, die über dasselbe Fachwissen und die gleiche “Sprache“ verfügen, werden als sehr hilfreich erlebt. 

 

Dem wird auch beim Roten Kreuz durch speziell ausgebildete Mitarbeiter Rechnung getragen. An unserer Dienststelle sind zwei Kollegen für derartige Gespräche ( SvE  / „Stressverarbeitung nach belastenden Ereignissen“ nach Mitchell ) geschult, sie werden als sog. PEERS bezeichnet. 

Peers können von den Kollegen selbst kontaktiert werden, sie nehmen in bestimmten Fällen aber auch von sich aus mit Kollegen Kontakt auf.

Die Gespräche  verstehen sich nicht als Konkurrenz zu persönlichen sozialen Bewältigungsformen ( Freunde, Familie usw. ) der Kollegen, sondern als Ergänzung und Angebot der Organisation. Alle Peergespräche unterliegen auch innerhalb des RK der absoluten Verschwiegenheitspflicht !

 

Die Fotos zeigen Beispiele von Notfalleinsätzen

 

 

 

2006:

Links das Rettungsauto der Ortsstelle und im Vordergrund das Auto des örtlichen Praktikers Dr. Lebersorger;

Rechts sieht man den startenden Christophorus 15 aus Ybbsitz, der die Patientin zwecks weiterer Behandlung ins Krankenhaus fliegt.

 

 

2006:

Zusammenarbeit der Sanitäter der Ortsstelle und der Besatzung vom Christophorus 2 aus Krems.

 

 

 

 

 

 

2002:

Das Team der Ortsstelle und rechts der örtliche Praktiker Dr. Lebersorger als erstversorgende Kräfte bei einem internistischen Notfall;

Die Patientin wird vom NAW-Melk (Mitte) zwecks Transport und weiterer Behandlung ins KH übernommen.

 

 

Einsatzstatistiken 1972 - 2005

 

Um die Statistik zu vergrößern, braucht man nur auf sie zu klicken!

Statistik über die Anzahl der Einsätze

 

 

Um die Statistik zu vergrößern, braucht man nur auf sie zu klicken!

Statistik über Anzahl der im Einsatz

zurückgelegten Kilometer