Erste-Hilfe-Maßnahmen mit Schülern der Hauptschule

 

 

Die letzte Lücke im Ausbildungsprojekt „Erste-Hilfe für Kinder und Jugendliche“  konnte heuer durch die drei Kurse in der Hauptschule St. Leonhard/Forst geschlossen werden.

 

An zwei Tagen konnten in jeweils 8 Stunden von den Vortragenden Hannes Grill, Barbara Riegler-Nurscher und Franz Ledermüller mit den Kids in den vierten Klassen  die erweiterte EH erarbeitet werden.

 

Neben kurzen theoretischen Inputs wurde wie immer sehr viel Wert auf die praktische Ausbildung Wert gelegt.

 

Ausbildungsinhalte waren:

 

* Absetzen des richtigen Notrufes

* richtiges Absichern einer Unfallstelle

* Selbstschutz

* Bergung des Patienten aus dem KFZ / Rautekgriff

* Helmabnahme

* Erstellen einer Notfalldiagnose

* und richtige Durchführung der Notfallhilfe

                                      Stabile Seitenlage

                                      Beatmung und Herzdruckmassage;

* richtige Verwendung des Laiendefibrillators

* Blutstillung, Stillung starker Blutungen durch Fingerdruck und Druckverband.

 

Unter anderem wurde mit den Jugendlichen anhand eines fingierten Falles und nach vorheriger Absprache mit der Leitstelle Mostviertel in Amstetten die Abgabe eines "richtigen" Notrufes durchgeführt. Dadurch gewannen die Schüler ( wie auch die anwesenden Lehrer ) durch die Verwendung der Freisprechanlage des Telefons Einblicke in die Empfangsschleife der Lebig wie auch das Abfrageschema der Disponenten.

Des weiteren erfolgten umfangreiche Übungen am Reanimationsmodell und der Einsatz des Laiendefibrillators.

 

Um das richtige Verhalten an einer Notfallstelle zu erlernen, wurde ein Mopedunfall angenommen, bei dem engagierte Schüler sowohl die Absicherung der Unfallstelle, die richtige Erste-Hilfe, das Einweisen des Rettungsdienstes ( der mit Blaulicht anrückte ) aber auch die Mithilfe bei der Arbeit der Rettungssanitäter übernahmen.

 

Obwohl es sich bei den Kurszeiten schon um die Zeit vor den Ferien handelte, konnten bei den Schülern keinerlei Einbußen an Engagement und Interesse festgestellt werden. Lebendige und unterhaltsame Stunden mit den Jugendlichen haben wieder mal gezeigt, dass der von uns eingeschlagene Weg der Wissensvermittlung an Jugendliche sinnvoll scheint. Auch wenn es offiziell dieses Projekt nicht gibt, und daher auch keine Finanzierung für diese Kursform  gegeben ist.

 

 

Folgende Sanitäter haben sich in der Kurswoche von 19. bis 24. Juni 2004 beteiligt:

Herta Graf, Renate Hollensteiner, Roswitha Baumgartner,

Barbara Riegler-Nurscher, Elisabeth Schmollmüller, Hubert Gugler,

Franz Ledermüller, Johannes Grill und Matthias Heiss

 

Maßnahmen beim Kreislaufstillstand:

 

 

 

 

 

 

 

 

Herta zeigt der Versorgung von stark blutenden Wunden

Hannes erklärt das Dreieckstuch

 

 

 

Simulierter Mopedunfall

 

Herta und Matthias versorgen den Patienten

 

Beim Abtransport des "Verunfallten"

 

 

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