Sanitäter der Ortsstelle besuchten 2002
die Schüler in der Volksschule Ruprechtshofen
Als nächster Schritt im Rahmen der Breitenausbildung von Kindern fand eine Informationsveranstaltung in den drei vierten Klassen der Volksschule Ruprechtshofen statt.
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Unter der Organisation von VS-Direktor Wolf und Franz Ledermüller vom Roten Kreuz besuchte ein Rettungsteam mit dem Krankentransporter die Schule. Ziel war es den Kindern, unter ihren Lehrkräften Fr. Holzlechner, Fr. Pichler und Hrn. Ebenstreicher, einerseits die Arbeit der Sanitäter und die Ausstattung des Ortsstellenfahrzeuges näherzubringen. Dazu wurde der Wagen gründlich besichtigt und viele Geräte, wie die Schaufeltrage, Vakuummatratze, Krankentrage und Notfallrucksack, hautnah ausprobiert. Ein besonderes Highlight war die Demonstration des ( Übungs- )Defibrillators an der Übungspuppe. |
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Andererseits wurden auch einfache Handgriffe und Maßnahmen aus der Ersten - Hilfe gezeigt und geübt. Es wurde besonders darauf Rücksicht genommen, dass alle Handgriffe auch von Kindern umgesetzt werden können. |
Gemeinsam wurden
O der Sinn und die Notwendigkeit der Ersten - Hilfe sowie
O konkrete Maßnahmen zur Unfallverhütung ( und des Eigenschutzes )
erarbeitet.
Die praktischen Übungen umfassten:
O Absetzung eines richtigen Notrufes und die seelische Betreuung eines Verletzten;
O die Versorgung einer blutenden Nase und einer blutenden Wunde am Unterarm;
O richtiges Verhalten bei Verbrennungen,
O das Erkennen einer Bewusstlosigkeit und die Durchführung der Seitenlage;
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Da das Thema Blut in der Theorie problemlos erlernbar ist, die Betrachtung von realem Blut im Notfall jedoch auch bei Erwachsenen immer wieder eine psychische Barriere auslöst, wurde mit den Kindern ein alternativer Weg versucht. Zuerst wurde in einfachen Worten der Sinn des Blutes und der Blutkreislauf erklärt und dann anhand eines Comic-Filmes gefestigt. Anschließend wurde bei einem Freiwilligen mit künstlichem Blut Nasenbluten dargestellt und danach versorgt. In weiterer Folge schminkten die Sanitäter in Anwesenheit der Schüler Schritt für Schritt eine tiefe Wunde am Unterarm, die ebenfalls mit künstlichem Blut „real“ gemacht wurde. |
Jedes Kind durfte nach seinem persönlichen Empfinden Abstand halten oder ganz nah dabei sein. Es zeigte sich aber, dass mit dieser schonenden Form alle Kinder soweit Sicherheit bekamen, dass sie sich die nachfolgende Versorgung der Wunde auch zutrauten.
Selbstverständlich wurden gerade mit Blut die entsprechenden umsetzbaren Selbstschutzmaßnahmen besprochen.
Zum Abschluss erhielten alle Kinder auch einen kleinen Pass, der ihnen die Teilnahme an der Veranstaltung bescheinigte.
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